I am

a

Es geht um die stillen Momente, die mich gefangen nehmen. Es geht um die Welt, die ich durch meine Augen sehe. Es geht um die Menschen, die mir begegnen. Oft geht es um die Bereicherungen, nicht selten um die inneren Abgründe, vor denen ich stehe.

Meine Kamera ist mein Werkzeug. Sie macht meine Sicht für alle interpretierbar. Meine Worte sind mein Werkzeug. Sie machen meine Sicht für alle lesbar. Und doch fotografiere und schreibe ich für mich selbst. Um zu verstehen, wie meine Welt sich dreht, um wen sie sich dreht.

Ich liebe Schwarz-Weiß-Fotografie an verhangenen Tagen. Ich liebe kühle Architektur und wilde Natur. Ich liebe Tätowierungen, sie sind mein Verständnis von Kunst. Ich liebe Kaffee und Zigarettenrauch, sie sind meine Laster. Die meiste Zeit über liebe ich mein Leben, an manchen Tagen verteufle ich es. Ich bin Misanthrop und Menschenfreund, Schwarz und Weiß, dünnhäutig und hart im nehmen. Ich bin Ironie und Ernsthaftigkeit.

Ich weiß nicht, wie viele Personen sich in mir verbergen. Aber das ist okay. Mein größtes Rätsel war schon immer ich selbst.

Das Bild links stammt vom wunderbaren Sergej Falk.